Der Goldene Flusswels ist eine seltene goldfarbene Zuchtform des Europäischen Welses (Silurus glanis), einem der größten Süßwasserfische Europas. Der schuppenlose, langgestreckte Körper zeigt eine glänzend goldgelbe Färbung; am breiten Maul sitzen die charakteristischen langen Barteln als Tast- und Sinnesorgane. Dieses Tier stammt aus deutscher Nachzucht (DNZ).
In der Wildform erreicht der Wels Längen von deutlich über einem Meter, teils bis zu 2,5 m; auch die goldene Zuchtform wächst entsprechend groß und benötigt daher von Anfang an einen großzügig dimensionierten Teich. Als dämmerungs- und nachtaktiver Raubfisch frisst er Fische, Muscheln, Würmer und sinkendes Raubfischfutter; tagsüber zieht er sich in Verstecke wie Wurzeln oder Höhlen zurück.
Empfohlen wird ein Teich ab ca. 10.000-15.000 Litern mit mindestens 1,5 m Tiefe. Der Wels ist mit Wassertemperaturen von 4-28 °C sehr anpassungsfähig, bevorzugt einen pH-Wert von 6,5-8,0 sowie mittlere bis hohe Wasserhärte. Als Raubfisch kann er deutlich kleinere Beckenmitbewohner erbeuten, die Vergesellschaftung sollte daher nur mit ausreichend großen Fischen erfolgen. Unter guten Bedingungen kann der Europäische Wels mehrere Jahrzehnte alt werden.